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Samstag, 24. November 2012

Serie: Partner für Klima, Umwelt und Energie

Vorreiter im Klimaschutz

Deutschland ist eine treibende Kraft im Klimaschutzprozess. Es setzt sich für die Klimarahmenkonvention ein und gehört zu den Mit­begründern der ­Inter­nationalen Organisation für Erneuerbare Energien (IRENA). An der Spitze des VN-Umweltprogramms UNEP steht der Deutsche Achim Steiner. In der Pazifik-Region erar­beitet Deutschland gemeinsam mit Inselstaaten und dem Secretariat of the Pacific Community Klimaschutz­strategien. Schwerpunkte des Programms liegen in der Land- und Forstwirtschaft. „Wir glauben, dass die Vorreiter­rolle Deutschlands bei den erneuerbaren Energien nicht nur für den Technologietransfer in andere Teile der Welt gut ist, sondern dass beide Seiten gewinnen können“, sagt Bundeskanzlerin Angela Merkel.

www.bmu.de

Engagement für erneuerbare Energien

In erneuerbaren Energien sieht Deutschland die Zukunft einer sicheren und nachhaltigen Energieversorgung. Die Bundesregierung hat beschlossen, aus der Atomenergie auszusteigen und bis 2022 alle Atomkraftwerke stillzulegen. Technologisch ist Deutschland bei Wind- und Solarenergie führend. Allein 40 Offshore-Windparks sollen in den nächsten Jahren vor der deutschen Nord- und Ostsee­küste entstehen. Deutschland ist Windenergie-Weltmeister und ein weltweit gefragter Kooperations­partner für diese nachhaltige Energie-Technologie.

www.erneuerbare-energien.de

Ausbildung für den Klimaschutz

Sein Know-how im Klimaschutz und bei erneuerbaren Energien gibt Deutschland gezielt an die nächste Generation weiter. An deutschen Hochschulen werden mittlerweile mehr als 250 Studiengänge zu erneuerbaren Energien angeboten, darunter viele englischsprachige Programme. Die Förderung von Nachwuchs­kräften aus Entwicklungsländern fördert Deutschland zum Beispiel mit dem Internationalen Klima­schutzstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung oder dem Postgraduate Programme Renew­able Energy in Oldenburg.

www.studium-erneuerbare-­energien.de

Die Ressource Wasser gerecht verteilen

Deutschland ist einer der größten Geber im Wassersektor und kooperiert eng mit 30 Ländern. Es setzt sich für eine gerechte Verteilung der Ressource ein. Die „German Water Partnership“-Initiative unterstützt die Entwicklungszusammenarbeit mit technischen Lösungen. In Afrika, Asien und im Nahen Osten setzt Deutschland Projekte für eine bessere Wasserversorgung um. Mit Zentral­asien hat Deutschland eine Initiative gestartet, die das Wassermanagement und die grenzüberschreitende Zusammen­arbeit verbessern soll. Deutschland setzt auf das Potenzial, das Wasser für regionale Kooperation bietet.

www.germanwaterpartnership.de

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