abs-ad

Freitag, 23. November 2012

Dazu suchen Sie an der Spitze


Sie sieht den Sternenhimmel: Anna Frebel hat ihre Leidenschaft für die Astronomie zum Beruf gemacht. Die deutsche Astrophysikerin am Massachusetts Institute of Technology zählt zu den Stars ihrer Zunft. Bereits 2005 entdeckte die heute 32-Jährige Frebel den metallärmsten Stern des Universums, zwei Jahre später folgte ein weiterer sensationeller Fund: HE 1523-0901, der älteste aller bekannten Sterne – in Fachkreisen auch gerne „Annas Stern“ genannt. Er entstand vor rund 13,2 Milliarden Jahren; der Urknall soll vor 13,7 Milliarden Jahren erfolgt sein. Anna Frebel und ihre Kollegen arbeiten in einem „kosmischen Labor“: Erkenntnisse über Sterne geben ihnen Aufschluss über den Ursprung der Elemente und den Aufbau des Periodensystems. Unter anderem dem Urknall-Phänomen geht Anna Frebel in ihrem neuen Buch „Auf der Suche nach den ältesten Sternen“ mit plastischen Vergleichen („Urknall-Limonade“) auf den Grund. Demnächst soll es auch auf Englisch erscheinen. Sie steckt voller Energie: „Es gibt so viele spannende Sachen im Universum zu erforschen. Also, für mich geht‘s immer noch weiter!“

space.mit.edu/home/afrebel

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen