Wintershall, der größte deutsche international tätige Erdöl- und Erdgasproduzent, hat im dänischen Hoheitsgebiet der Nordsee, rund 337 Kilometer nördlich von Den Helder (Niederlande) und 278 Kilometer westlich von Esbjerg (Dänemark) eine Lagerstätte von rund 100 Millionen Barrel Rohöl gefunden. Die Bohrung wurde in einer Wassertiefe von 52 Metern bis auf eine Gesamttiefe von 4431 Metern unter dem Meeresspiegel abgeteuft. Es wurden Bohrkerne entnommen sowie mehrere Bohrlochmessungen durchgeführt. Während eines Produktionstests wurden Erdöl und Erdgas gefördert. Zur weiteren Einschätzung der Größe des Ölfundes wurden zwei abgelenkte Bohrungen niedergebracht. Beide Ablenkungsbohrungen bestätigten das Vorliegen von ölführenden Sandsteinformationen des Oberen Jura.Die Wintershall Holding GmbH mit Sitz in Kassel ist eine 100-prozentige Tochter der BASF in Ludwigshafen und seit mehr als 80 Jahren in der Suche und Förderung von Erdöl und Erdgas aktiv. Wintershall konzentriert sich bewusst auf ausgewählte Schwerpunktregionen, in denen das Unternehmen über ein hohes Maß an regionaler und technologischer Expertise verfügt. Dies sind Europa, Nordafrika, Südamerika sowie Russland und der Raum am Kaspischen Meer. Ergänzt werden die Aktivitäten zunehmend durch Exploration in der Region Middle East. Das Unternehmen beschäftigt weltweit mehr als 2500 Mitarbeiter aus 40 Nationen und ist heute der größte international tätige deutsche Erdöl- und Erdgasproduzent.
Quellen: Wintershall; dpa/pa.
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