Gute Kommunikation ist mehr als die richtige Wortwahl. Die Expertin für arabische Typografie, Nadine Chahine, leistet von Deutschland aus einen Beitrag zur Verbesserung von Lesefähigkeit und Lesbarkeit in der arabischsprachigen Welt.
Schriftsätze können zwanglos oder förmlich wirken, entspannt oder energisch. Sie können jung, alt, männlich oder weiblich aussehen. Sie können vertrauenerweckend oder bestimmend daherkommen. „All diese Assoziationen sind Teil des Designs”, erläutert Nadine Chahine. Die preisgekrönte Schriftgestalterin aus dem Libanon arbeitet seit zehn Jahren an neuen arabischen Schriftarten – seit 2005 in Deutschland für die Firma Linotype. Je nach Medium hat das Schriftdesign Auswirkungen darauf, wie rasch ein Text erfasst werden kann. „Je besser das Design, desto einfacher lässt es sich lesen“, sagt Chahine.
Lesen steht im Mittelpunkt von Chahines Arbeit. Als Teil ihrer Dissertation hat die Designerin erforscht, wie Menschen auf unterschiedliche arabische Schriftsätze reagieren. Dabei fand sie heraus, dass sie mehr Zeit zum Lesen brauchten, je komplexer die Formen waren. Daher rät sie etwa Verlagen, für den Druck von Kinderbüchern einfach gestaltete arabische Zeichen zu benutzen. Gut lesbare arabische Schriftsätze könnten auch die Lesefähigkeit unter Erwachsenen fördern. Ist der Schriftsatz einer Zeitung schwierig zu lesen, wird das bei den Menschen eher Kopfschmerzen als Leselust hervorrufen. „Es ist wie mit Schuhen. Sind sie unbequem, wird man nicht in ihnen laufen wollen.“
Die Schriftdesignerin hat beim Typografieunternehmen Linotype auf der Grundlage lateinischer Schriftsätze eine Reihe ausgezeichneter arabischer Versionen entworfen. Von der führenden libanesischen Zeitung „An-Nahar“ wurde sie beauftragt, einen neuen Schriftsatz zu entwickeln. Die so entstandene Schriftart wurde nach dem früheren Chefredakteur der Zeitung benannt, dem 2005 getöteten Gebran Tueni. Chahine schuf dafür ein klassisches Design. Es soll die Botschaft hinter den Worten überbringen: Dass „politische Einschüchterung nicht funktionieren wird; wir werden eine freie Presse haben.”
Nadine Chahine schreibt in ihrem Blog über ihr neuestes Schriftprojekt:
http://www.arabictype.com/blog
http://imprint.printmag.com/typography/zapfino-arabic-a-typeface-in-the-making/
Schriftsätze können zwanglos oder förmlich wirken, entspannt oder energisch. Sie können jung, alt, männlich oder weiblich aussehen. Sie können vertrauenerweckend oder bestimmend daherkommen. „All diese Assoziationen sind Teil des Designs”, erläutert Nadine Chahine. Die preisgekrönte Schriftgestalterin aus dem Libanon arbeitet seit zehn Jahren an neuen arabischen Schriftarten – seit 2005 in Deutschland für die Firma Linotype. Je nach Medium hat das Schriftdesign Auswirkungen darauf, wie rasch ein Text erfasst werden kann. „Je besser das Design, desto einfacher lässt es sich lesen“, sagt Chahine.
Lesen steht im Mittelpunkt von Chahines Arbeit. Als Teil ihrer Dissertation hat die Designerin erforscht, wie Menschen auf unterschiedliche arabische Schriftsätze reagieren. Dabei fand sie heraus, dass sie mehr Zeit zum Lesen brauchten, je komplexer die Formen waren. Daher rät sie etwa Verlagen, für den Druck von Kinderbüchern einfach gestaltete arabische Zeichen zu benutzen. Gut lesbare arabische Schriftsätze könnten auch die Lesefähigkeit unter Erwachsenen fördern. Ist der Schriftsatz einer Zeitung schwierig zu lesen, wird das bei den Menschen eher Kopfschmerzen als Leselust hervorrufen. „Es ist wie mit Schuhen. Sind sie unbequem, wird man nicht in ihnen laufen wollen.“
Die Schriftdesignerin hat beim Typografieunternehmen Linotype auf der Grundlage lateinischer Schriftsätze eine Reihe ausgezeichneter arabischer Versionen entworfen. Von der führenden libanesischen Zeitung „An-Nahar“ wurde sie beauftragt, einen neuen Schriftsatz zu entwickeln. Die so entstandene Schriftart wurde nach dem früheren Chefredakteur der Zeitung benannt, dem 2005 getöteten Gebran Tueni. Chahine schuf dafür ein klassisches Design. Es soll die Botschaft hinter den Worten überbringen: Dass „politische Einschüchterung nicht funktionieren wird; wir werden eine freie Presse haben.”
Nadine Chahine schreibt in ihrem Blog über ihr neuestes Schriftprojekt:
http://www.arabictype.com/blog
http://imprint.printmag.com/typography/zapfino-arabic-a-typeface-in-the-making/

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