Cream Music befindet sich einen Steinwurf von Frankfurts Hauptbahnhof entfernt. Im Laden hängen glänzende E-Gitarren an der Wand neben honigfarbenen Mandolinen, dazu gibt es Keyboards und Schlaginstrumente. Die Ladenausstattung datiert noch aus den 1950er-Jahren -– wie der Tresen aus Holz, auf den die amerikanische Rock-Legende Bill Haley einst sprang, um Gitarre zu spielen. Warum sein Laden Musikliebhaber aus der ganzen Welt anlockt, beantwortet Bernhardt „Bernie“ Hahn, der Besitzer von Cream Music.
Welche Geschichte steckt hinter Cream Music?
Wir führen Frankfurts ältestes Musikgeschäft in der vierten Generation: ich, mein Bruder und zwei Cousins. Der Laden wurde 1904 von unserem Urgroßvater Heinrich Hummel gegründet. Er verkaufte Mandolinen, Akkordeons, Gitarren und Sitars. Wir sind ein bisschen stolz, denn wir waren tatsächlich der erste Musikladen in Europa, der die Stratocaster-Gitarre verkauft hat. Mein Vater Hans fing an die Fender Stratocaster nach Europa zu importieren und dann hat Gibson angeklopft und gefragt, ob wir auch ihre Produkte verkaufen wollten. Wir haben eine Gitarre, die älter ist als der ganze Laden. Sie wurde 1899 gebaut. In der ganzen Welt gibt es nur drei Stück davon.
Vier Generationen – das ist eine lange Zeit für ein und denselben Laden. Was hält den Familienbetrieb am Leben?
Es war natürlich sehr verlockend, als wir noch klein waren und hierher kamen. Ich sah all die Rockstars aus- und eingehen und einkaufen. Ich habe Billy Idol hier drinnen gesehen, als ich ein Teenager war. Und ich habe immer die Atmosphäre gemocht. Als ich meinen Vater um Taschengeld bat, sagte er: „Komm und arbeite“. Also mussten mein Bruder und ich die Verstärker und Schlaginstrumente putzen. Ich habe dann zehn Jahre etwas anderes gemacht, aber tief in meinem Herzen habe ich gewusst, dass ich hier hingehöre.
Was glauben Sie, warum so viele Musiker zu Cream Music kommen, wenn sie auf Tour sind?
Vor Kurzen waren die Jungs von Iron Maiden hier. Sie hatten einen freien Tag in Frankfurt. Andy Summers von The Police hat hier eine schöne Gibson-Gitarre gekauft. Früher kamen auch Leute wie Jeff Beck. Der Laden ist weltweit ziemlich bekannt, wegen der Instrumente aus Übersee. Ich glaube, es ist ein Hot Spot, weil wir uns hier in Frankfurt im Herzen Europas befinden.
Zieht der Laden auch Leute an, die keine professionellen Musiker sind?
Ja, wir sprechen alle an – vom Popstar bis zum Hobbymusiker. Wenn jemand ein Stück aus der Rock-and-Roll-Sparte sucht, kann er kommen und hier die Atmosphäre schnuppern. Es ist ein sehr authentischer Laden. Man kann hier hundert Jahre Musikgeschichte atmen.
www.cream-music.com
Welche Geschichte steckt hinter Cream Music?
Wir führen Frankfurts ältestes Musikgeschäft in der vierten Generation: ich, mein Bruder und zwei Cousins. Der Laden wurde 1904 von unserem Urgroßvater Heinrich Hummel gegründet. Er verkaufte Mandolinen, Akkordeons, Gitarren und Sitars. Wir sind ein bisschen stolz, denn wir waren tatsächlich der erste Musikladen in Europa, der die Stratocaster-Gitarre verkauft hat. Mein Vater Hans fing an die Fender Stratocaster nach Europa zu importieren und dann hat Gibson angeklopft und gefragt, ob wir auch ihre Produkte verkaufen wollten. Wir haben eine Gitarre, die älter ist als der ganze Laden. Sie wurde 1899 gebaut. In der ganzen Welt gibt es nur drei Stück davon.
Vier Generationen – das ist eine lange Zeit für ein und denselben Laden. Was hält den Familienbetrieb am Leben?
Es war natürlich sehr verlockend, als wir noch klein waren und hierher kamen. Ich sah all die Rockstars aus- und eingehen und einkaufen. Ich habe Billy Idol hier drinnen gesehen, als ich ein Teenager war. Und ich habe immer die Atmosphäre gemocht. Als ich meinen Vater um Taschengeld bat, sagte er: „Komm und arbeite“. Also mussten mein Bruder und ich die Verstärker und Schlaginstrumente putzen. Ich habe dann zehn Jahre etwas anderes gemacht, aber tief in meinem Herzen habe ich gewusst, dass ich hier hingehöre.
Was glauben Sie, warum so viele Musiker zu Cream Music kommen, wenn sie auf Tour sind?
Vor Kurzen waren die Jungs von Iron Maiden hier. Sie hatten einen freien Tag in Frankfurt. Andy Summers von The Police hat hier eine schöne Gibson-Gitarre gekauft. Früher kamen auch Leute wie Jeff Beck. Der Laden ist weltweit ziemlich bekannt, wegen der Instrumente aus Übersee. Ich glaube, es ist ein Hot Spot, weil wir uns hier in Frankfurt im Herzen Europas befinden.
Zieht der Laden auch Leute an, die keine professionellen Musiker sind?
Ja, wir sprechen alle an – vom Popstar bis zum Hobbymusiker. Wenn jemand ein Stück aus der Rock-and-Roll-Sparte sucht, kann er kommen und hier die Atmosphäre schnuppern. Es ist ein sehr authentischer Laden. Man kann hier hundert Jahre Musikgeschichte atmen.
www.cream-music.com

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