Ein neues Stadtquartier bauen und dabei Flächen sparen, wachsen und gleichzeitig das Klima schonen: Nachhaltige Stadtentwicklung muss viele gegensätzliche Herausforderungen miteinander in Einklang bringen. Das gilt auch für das größte innerstädtische Entwicklungsprojekt Europas, die HafenCity Hamburg. Bis 2025 entstehen neue Quartiere mit Wohnungen und Bauten für Dienstleistung, Handel und Kultur. Insgesamt wächst die Hamburger City dadurch um 40 Prozent. Kompakte, kurze Wege prägen die Stadtstruktur. Das Mobilitätskonzept setzt auf Fußgänger und Radfahrer, eine neue U-Bahn und wasserstoffbetriebene Busse. Die Wärmeenergieversorgung besteht aus einem Mix aus Fernwärme, Solarthermie und einem Nahwärmenetz mit Biomethan-Brennstoffzellen. Dass Hamburg zur „European Green Capital 2011“ gewählt wurde, geht nach Auffassung der Planer auch auf die nachhaltige Entwicklung der HafenCity zurück.
„Grüner wohnen“ können in der Stadt Freiburg die Bewohner der „Solarsiedlung am Schlierberg“. 47 „Plusenergiehäuser“, in Holzkonstruktion errichtet und hocheffizient wärmegedämmt, erzeugen mit Photovoltaikanlagen auf den Dächern mehr Strom, als die Bewohner verbrauchen. Das eigene Haus wird zum Kraftwerk, das umweltfreundliche Energie ins Stromnetz einspeist.
Neben Wachstumsregionen gibt es in Deutschland Gebiete mit deutlichem Bevölkerungsschwund. Strategien zu entwickeln, wie auch schrumpfende Städte lebens- und zukunftsfähig bleiben können – auch das gehört zu den Herausforderungen nachhaltiger Stadtplanung. Dessau-Roßlau setzt auf ein radikales Konzept: Stadtinseln, verdichtete urbane Kerne, liegen in einem Landschaftszug, der nach und nach durch Abriss leerstehender Gebäude entsteht. Die Brachflächen, die zu diesem Grüngürtel zusammenwachsen sollen, sind zu 400 Quadratmeter großen „Claims“ abgesteckt. Einwohner und Vereine der Stadt haben hier eine neue urbane Landschaft gestaltet mit Kräutergarten, einer Bienenweide und einem BMX-Parcours.
6. World Urban Forum der Vereinten Nationen vom 1. bis 7. September 2012 in Neapel.
www.hafencity.com
www.solarsiedlung.de
© www.deutschland.de
„Grüner wohnen“ können in der Stadt Freiburg die Bewohner der „Solarsiedlung am Schlierberg“. 47 „Plusenergiehäuser“, in Holzkonstruktion errichtet und hocheffizient wärmegedämmt, erzeugen mit Photovoltaikanlagen auf den Dächern mehr Strom, als die Bewohner verbrauchen. Das eigene Haus wird zum Kraftwerk, das umweltfreundliche Energie ins Stromnetz einspeist.
Neben Wachstumsregionen gibt es in Deutschland Gebiete mit deutlichem Bevölkerungsschwund. Strategien zu entwickeln, wie auch schrumpfende Städte lebens- und zukunftsfähig bleiben können – auch das gehört zu den Herausforderungen nachhaltiger Stadtplanung. Dessau-Roßlau setzt auf ein radikales Konzept: Stadtinseln, verdichtete urbane Kerne, liegen in einem Landschaftszug, der nach und nach durch Abriss leerstehender Gebäude entsteht. Die Brachflächen, die zu diesem Grüngürtel zusammenwachsen sollen, sind zu 400 Quadratmeter großen „Claims“ abgesteckt. Einwohner und Vereine der Stadt haben hier eine neue urbane Landschaft gestaltet mit Kräutergarten, einer Bienenweide und einem BMX-Parcours.
6. World Urban Forum der Vereinten Nationen vom 1. bis 7. September 2012 in Neapel.
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